Wer eine Reise in die Stadt Lissabon plant, wird automatisch irgendwann irgend jemanden sagen hören: "Ach ja, das Licht in Lissabon...".
Andererseits kam in Lissabon, das in der Nähe der Mündung des Tejo in den Atlantik auf sieben Hügeln erbaut wurde, neben dem für diese Breitengrade typischen hellen Licht auch immer der Schatten ins Spiel. Ein Jahrhunderte altes Spiel, begünstigt durch die extrem engen Straßen, die hügelauf- und hügelabwärts die Grenzen bilden zwischen den unzähligen historischen Stadtvierteln, jedes mit seinem typischen Gepräge.
Ein Spiel, dessen Kontraste die moderne Architektur mit ihren klaren Formen in den breiten, zum Fluss hin ausgerichteten Alleen wieder aufgenommen hat.
Auf dem kulturellen Sektor ist es Lissabon gelungen, das reizvolle Spiel von Licht und Schatten fortzusetzen; die Stadt bekennt sich zu ihrer maritimen Vergangenheit, dazu, dass sie sich durch die Entdeckungsreisen der Welt öffnete, wovon Museen, Baudenkmäler und Traditionen Zeugnis ablegen, und zu ihrer Gegenwart, in der sie der Welt mit zeitgenössischen Museen, renommierten Kulturveranstaltungen und ihrer Weltoffenheit erneut eine Tür öffnet ins 21. Jahrhundert.