Da der Infant D. Henrique, der Wegbereiter der Entdeckungen, in Porto geboren wurde, sollte Ihre Reise auch ganz am Anfang beginnen, nämlich mit der Hochzeit seiner Eltern. Ein farbiges Fliesenbild in der Vorhalle des Bahnhofs S.Bento zeigt D. João I., wie er mit seiner Verlobten D. Filipa, der Schwester Heinrichs des Vierten von England, in die Stadt einzieht. Sie heirateten in der Kathedrale und 1394 wurde der Infant in einem flussnahen Haus in der Rua da Alfândega geboren, wo anlässlich des fünfhundertsten Jahrestages dieses Ereignisses ein Gedenkstein aufgestellt wurde.
Setzen Sie sich in ein Café in der Ribeira, einem der malerischsten Viertel in Porto, und denken Sie an die erste Übersee-Expedition, die 1415 von hier aus nach Ceuta in Nordafrika aufbrach. Wussten Sie, dass die Einwohner von Porto ihre sämtlichen Fleischvorräte zur Versorgung der Flotte bereitstellten?
Ihnen selbst blieben nur die Kaldaunen, die sie essen mussten, um nicht zu verhungern. Auf diese Weise entstand eines der typischsten Gerichte der Stadt, die “Kaldaunen nach Art von Porto“.
Auf einem schönen flämischen Gemälde in der Misericórdia-Kirche ist König Manuel I. dargestellt, der die Arbeit des Infanten fortsetzte.
Zwischen all den herrlichen vergoldeten, barocken Holzschnitzereien, die das Innere der Kirche S.Francisco schmücken, können Sie die Kapelle von João Carneiro bewundern, der aus einer eng mit den Entdeckungen verbundenen Familie stammte. Auf einem zeitgenössischen Ölgemälde ist João Carneiro dargestellt, wie er in einer Ecke stehend der christlichen Taufe beiwohnt