Nehmen Sie die Einladung an. Die Route der Freskos empfiehlt Ihnen eine etwas andere Reise durch das religiöse Erbe von Portel, Vidigueira, Alvito, Cuba, Viana do Alentejo, Vila Viçosa, Borba und Alandroal. Ziel ist es ein gut gehütetes Geheimnis aufzudecken, die Wandmalereien der Kirchen Südportugals.
Die typische Art der Kirchendekoration vor allem Nordportugals sind vergoldete Schnitzarbeiten und Azulejos. Doch weiter südlich kannte man die Kirchen immer einfacher und schlichter, weiß gekalkt, die typische Farbe der kleinen Städte und Dörfer des Alentejo. Daher kam die Route der Freskos so überraschend, denn man hatte entdeckt, dass über Jahrhunderte hinweg unter dem weißen Kalk Wandmalereien existierten die ein neues Licht auf diese religiösen Bauten werfen.
Gehalten in den natürlichen Tönen der Landschaft des Alentejo mit den natürlichen Pigmenten -Kobaltblau, Magenta und Ocker - hatten die Wandmalereien die Aufgabe, der Bevölkerung eine leichtverständliche, religiöse Botschaft zu vermitteln.
Die über lange Zeit hinweg von Bruderschaften oder kleinen Kirchengemeinden aus der Provinz in Auftrag gegebenen Malereien waren zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert die am meist verwandte Dekoration.
Die an der Route der Freskos gelegenen Bauwerke zeigen qualitativ hochwertige Malereien aber auch Interpretationen aus dem Volk. Bei genauer Betrachtung überraschen Hände mit sechs Fingern, Pferde mit menschlichem Blick oder Schwerter, die abgeschitten wurden, um so in den Raum zu passen.
Reisen Sie auf der Route der Freskos und erfahren Sie mehr über ein gut behütetes Geheimnis der Portugiesischen Kunstgeschichte.