Weit im Landesinneren, an der Grenze zu Spanien, befinden sich zahlreiche Burgen und Zitadellen, die von der ältesten befestigten Grenze in ganz Europa künden. Hier seien lediglich Almeida, Castelo Rodrigo und Castelo Mendo genannt, drei der zwölf "historischen Dörfer" Portugals, die diese Klassifizierung dank der historischen Bedeutung ihrer Bauwerke und einer bis heute gepflegten kulturellen Tradition erhalten haben.
Auch in den größeren Städten legen steinerne Monumente beredtes Zeugnis von einschneidenden Phasen der portugiesischen Geschichte ab. Dies zeigt sich etwa bei Rundgängen durch die alten Stadtkerne von Aveiro, Coimbra, Viseu oder Guarda, wo überdies beeindruckende Kathedralen zu bewundern sind. Besichtigen Sie auch die Kunstsammlungen im Museum von Guarda, im Museu Grão Vasco in Viseu oder im Museum von Aveiro, welch letzteres in den reizvollen Gemäuern des ehemaligen Klosters von Jesus untergebracht ist.
Auch in Castelo Branco sollten Sie das Museum besuchen, direkt neben dem hübschen Garten mit Statuen der portugiesischen Könige. In Coimbra erwarten Sie das Museu Machado de Castro mit seiner römischen Säulenhalle und einer eleganten Renaissanceterrasse, die prunkvolle Universitätsbibliothek aus dem Barock oder das interessante Physikmuseum. Ganz in der Nähe von Coimbra erlauben es die gut erhaltenen Überreste der römischen Stadt von Conímbriga, auf 2000 Jahre Geschichte zurückzublicken.
Falls Sie gern die Spuren der Geschichte verfolgen, gibt es somit viele gute Gründe, die Centro de Portugal kennenzulernen.