Alle Schattierungen von Grün, saftige Weiden, auf denen Kühe grasen, blaue Hortensienflecken, die die Felder abgrenzen, Farne und Blumen, ein Blumenmeer, das sich die Hänge hinab in den Atlantik ergießt, Kastanien, Buchen und viele andere Baumarten vermischt mit Resten des Laurazeenwaldes, der hier vor der Besiedlung bestand. Doch überall gewärtig Vulkankegel, Krater und Kessel, erkaltete Lavaflüsse, Klippen und Schluchten, Grotten, Fumarolen und Seen. Das ist der landschaftliche Rahmen, der alle Inseln auszeichnet, atemberaubende Panoramas vor dem Hintergrund des tiefblauen Meers.
Die Bergspitzen (port. „Pico“) sind die besten Punkte, um die einzigartige Landschaft der Azoreninseln zu bestaunen, wie etwa der Pico, der der Insel, auf der er sich befindet, den Namen gab und in dessen Krater sich der Piquinho befindet, mit 3 oder 4 Fumarolen auf seinem Gipfel.
Sowohl von hier aus als auch vom Pico das Terças auf Graciosa, vom Pico da Esperança auf São Jorge oder vom Cabeço Gordo auf Faial bieten sich herrliche Panoramas auf die Insel, auf der man sich gerade befindet, sowie auf die übrigen Inseln der Zentralgruppe. Auf Flores genießt man vom Morro Alto und vom Pico dos Sete Pés die besten Aussichten, während man auf Corvo vom Morro do Pão de Açúcar den Horizont über Insel und Meer sehen kann.
Vom Pico do Carvão auf São Miguel, der von Seen umgeben ist, sieht man das Zentrum der Insel und das Meer. Der Pico do Ferro hingegen bietet ein einzigartiges Panorama auf den Vale das Furnas, den man auch vom Aussichtspunkt Salto do Cavalo aus sehen kann. Auch auf Santa Maria kann man vom Pico Alto die gesamte Insel sehen.