Im Jahre 1281 gewährte Dom Dinis dem Ort das Recht einen Markt abzuhalten und bestimmte, dass dieser dreimal pro Jahr zu veranstalten sei. Damit war der erste Markt geboren, der regelmäßig im Königreich Portugal abgehalten wurde. In unserer Phantasie sehen wir Zelte und Stände und hören Stimmen, die kauften und verkauften, ein Dialog, der so alt ist wie die Welt.
Der Name der Ortschaft geht auf den ersten Gouverneur D. Mendo Mendes zurück, der von König Dom Dinis im 15. Jahrhundert eingesetzt worden war. An einer der Wände des ehemaligen Gefängnisses kann man eine Steinskulptur sehen, die laut Überlieferung Mendo darstellt.
An einem anderen, in der Nähe gelegenen Haus, befindet sich die Skulptur der Menda, also der Gattin des Mendo, weshalb es Casa da Menda genannt wird.
Das sehr authentische Dorf, eingebettet in einer Landschaft mit tiefen Tälern, bewahrt noch heute seine schlichten Steinhäuser und engen Gassen. Die Ruhe, die hier herrscht ist so groß, dass man sich nur schlecht vorstellen kann, dass Burg und mittelalterliche Mauern einst Schauplätze kriegerischer Auseinandersetzungen waren.