Die Megalithbauten haben schon immer unsere Neugier geweckt. Welche Bedeutung kam ihnen als Heiligtum zu, welche rituellen Handlungen nahmen die ersten Menschen hier vor, warum sind sie auf für uns so rätselhafte Weise in der Landschaft angeordnet?
Von Évora im Süden Portugals aus können Sie verschiedene Ausflüge in die Region unternehmen, um unsere besterhaltenen Megalithmonumente zu besichtigen. Mitten im Dorf Pavia steht ein Dolmen, der zu einer dem Heiligen Dinis geweihten Kapelle umgebaut wurde. Etwas weiter befindet sich die Anta Grande von Zambujeiro, das größte Hünengrab in Portugal, das in seiner ursprünglichen Form erhalten ist.
Kromlechs und Menhire symbolisieren die Verehrung des Lebens und der Fruchtbarkeit. Besonders beeindruckend ist der Kromlech von Almendres-er besteht aus 95 Monolithen und ist von Bäumen und Vegetation umgeben. Noch interessanter ist der Kromlech von Xerez aufgrund seiner ungewöhnlichen quadratischen Form.
Auf dem Weg nach Monsaraz können Sie sich auf die Suche nach dem Menhir von Outeiro machen. Mit seinen ca. 6 m Höhe ist er kaum zu verfehlen. Auch heute noch berühren uns diese Stätten, an denen die Kräfte der Natur verehrt wurden.