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Alcácer do Sal

Alcácer do Sal
Ort: Alcácer do Sal
Alcácer do Sal
Das am rechten Ufer des Flusses Sado graziös auf einem kleinen Hügel gelegene Städtchen Alcácer do Sal wurde schon vor sehr langer Zeit bewohnt. Dies bezeugen die archäologischen Spuren aus dem Neolithikum. Auch die Präsenz der Griechen, Phönizier und anderer Völker des Mittelmeerraumes konnte nachgewiesen werden.

Der römische Name lautete Salacia Urbs Imperatoria und seine große Bedeutung für das Römische Reich verdankte der Ort seiner privilegierten Lage am Fluss Sado. Auf der Wasserstraße wurden die Produkte aus dem Inland (Weizen, Olivenöl und Wein) an die von Rom besetzten Orte des Mittelmeerraumes transportiert. So war Alcácer do Sal eine der wichtigsten Binnenhafenstädte der westlichen Halbinsel. Es war bekannt für seine Salzproduktion (was aus dem Ortsnamen ersichtlich ist) und die Industrien des Pökelfisches und der Fischpaste.

Zur Zeit der muslimischen Herrschaft ab dem 8. Jahrhundert war Alcácer die Hauptstadt der Provinz Al-Kasser. Die Mauern der alten Festung wurden verstärkt und die Stadt wurde durch zwei Einfriedungen geschützt, deren von 30 Türmen bekrönte Mauern eine der wichtigsten Verteidigungsbastionen der Iberischen Halbinsel bildeten. Trotzdem wurde Alcácer im Jahre 1217 von König Afonso II. eingenommen und dem Jakobus-Ritterorden übergeben, der sich hier niederließ. Bei der Eroberung halfen dem König die Kreuzritter, die hier auf dem Weg nach Syrien und in das Heilige Land Station machten.

Obwohl Alcácer do Sal seine einstige militärische und kommerzielle Bedeutung verloren hat, büßte das Städtchen doch nichts von seiner bemerkenswerten Schönheit ein. Vom Kastell erblickt man in südlicher Richtung die Kurve des Flusses Sado inmitten einer sanften grünen Landschaft, die die weiten Ebenen des Alentejo ankündigt. Das vor kurzem restaurierte Kastell, das jetzt eine Pousada beherbergt, trägt den Namen seines christlichen Eroberers, des Königs Afonso II. Von hier oben schweift der Blick in allen vier Himmelsrichtungen über wunderbare Panoramen des Flusses und der Felder. Es fällt leicht, sich in die Vergangenheit zu versetzen und sich den regen Verkehr der unterschiedlichen Güter und Menschen vorzustellen, der in dieser Gegend herrschte.

Lassen Sie es sich nicht nehmen, den schönsten Teil des Städtchens zu Fuß zu erkunden. Die kleinen Straßen und Treppchen führen bis zum Kastell hinauf. Auf jeden Fall sollten Sie auch die in einem Umkreis von 30 km gelegenen kleinen Ortschaften Aldeia de Santa Susana, Porto de Rei, Torrão und den Stausee Barragem do Vale do Gaio besuchen. Falls Sie die Küste vorziehen, finden Sie viele schöne Strände, von denen wir die folgenden empfehlen möchten: Comporta, Torre, Carvalhal, Raposa und Galé.


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