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Citânia de Briteiros

Citânia de Briteiros
Ort: Guimarães
Citânia de Briteiros
Ab dem zweiten Jahrtausend vor Christi Geburt war der Nordwesten der Iberischen Halbinsel von menschlichen Gemeinschaften besiedelt, die in Stämmen organisiert waren und in hoch gelegenen Ortschaften lebten, die "castros" (Kastells) genannt wurden. Aufgrund der Ähnlichkeiten zwischen den an den unterschiedlichsten Punkten errichteten Siedlungen in dieser Zone, die vom portugiesischen Minho bis nach Galizien und Asturien reicht, von einer "Castrischen Kultur" sprechen, die ihre Blüte im 2. Jahrhundert v. Chr. entfaltete und von der Citânia de Briteiros noch heute eines der bedeutendsten Zeugnisse abgibt.

Die Tatsache, dass diese Siedlungen auf den jeweils höchsten Punkten des Gebietes lagen, erlaubte es ihrer Bevölkerung, sich besser gegen Eindringlinge zu verteidigen und fremde Truppenbewegungen zu beobachten. Dies erklärt, wieso einige dieser Gemeinschaften, trotz der römischen Eroberung, erst im 5. Jahrhundert nach Christus verschwanden, der Zeit, in der die Iberische Halbinsel von nordeuropäischen Völkern erobert wurde.

Nur wenige Kilometer von Guimarães liegt auf dem Gipfel des Bergs São Romão hoch über dem großartigen Tal des Rio Ave Citânia de Briteiro. Es überrascht den Besucher sowohl durch seine ungewöhnliche Schönheit als auch durch die Spuren, die unsere vorzeitlichen Vorfahren dort hinterlassen haben. Vor Ort sind noch heute einige wenige Überreste einer ehemaligen "städtischen" Organisationsform zu erkennen. So etwa die durch Maueranlagen geschützten Straßen, in denen wiederum kreis- oder halbkreisförmig die Häuser errichtet worden waren, bisweilen sogar in kleinen "Häuserblocks" einschließlich der für das Vieh bestimmten Stallungen. Eines der bedeutenden Bauwerke Citânias wurde im Jahre 1930 entdeckt, als man eine Straße bauen wollte, die auf die Spitze des Berges führte. Es handelt sich um einen Krematoriumsofen, bei dem die Fassade des Brennraums aus einer fünfeckigen Säule besteht. Auf dieser sind die Schnittpunkte zweier rundarmiger Hakenkreuze zu sehen, die eine halbkreisförmige Öffnung bilden, durch die die Körper geschoben wurden.

Die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen des Ortes sind Dr. Francisco Martins Sarmento zu verdanken. Dieser sammelte ab 1875 wichtige Überreste und deponierte sie im Museum Sociedade Martins Sarmento in Guimarães.
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Monte de São Romão   4800 Guimarães


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