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Trancoso

Trancoso
Trancoso ist eine sehr geschichtsträchtige Ortschaft. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und Steinhäusern hat das mittelalterliche Flair bewahrt. Auf Grund seiner Lage auf einem Hochplateau in 870 m Höhe war der Ort eine wichtige Festung, die der Verteidigung der Grenze zu Spanien diente, und im Mittelalter verwandelte er sich in einen bedeutenden Truppenstandort.

Das imposante Stadttor Porta d'El Rei (Tor des Königs) ist der Hauptzugang in den Ort und trägt seinen Namen zu Ehren von König Dinis, der hier in der Kapelle São Bartolomeu im Jahre 1282 Isabel von Aragon, die spätere heilige Königin, heiratete. Er schenkte ihr den Ort zur Hochzeit und gründete den Freimarkt, aus dem sich der große Markt von Trancoso entwickelte, der noch heute am 15. August, dem Tag der Schutzpatronin Nossa Senhora da Fresta, abgehalten wird.

Der Gang durch das Labyrinth gepflasterter Straßen führt uns ins Ortszentrum mit dem Pranger. Hier treffen die ?alte? und die ?neue? Stadt aufeinander. Im älteren Teil liegen die von Mauren und Christen hart umkämpfte Burg, die 1160 von König Afonso Henriques endgültig zurückerobert wurde, und die Kirche São Pedro. In ihr hat der geheimnisvolle Bandarra (1500-1545), ein dichtender Schuster, seine letzte Ruhestätte gefunden. Er hatte vorausgesagt, dass Portugal seine Unabhängigkeit im Jahr 1580 verlieren und sie 1640 wieder erlangen würde.

Die Bevölkerung siedelte sich in der neuen Stadt an. Im 15. Jahrhundert lebte hier eine bedeutende jüdische Gemeinde, die erheblich dazu beitrug, dass der Handel florierte. An diese Zeit erinnern die Häuser mit zwei Eingangstüren (einer breiteren, durch die man den Laden betrat, und einer schmalen, die in die Wohnräume führte) sowie die Casa do Gato Negro (Haus der schwarzen Katze) am Platz Luís de Albuquerque, eines der interessantesten Gebäude des Ortes. Sie diente früher wohl als Synagoge und als Wohnhaus des Rabbiners.

Hier lebte ?o Magriço? (der Kämpe), der als einer von zwölf Rittern (?os Doze de Inglaterra?) zur Ehrenrettung von zwölf englischen Damen nach England zog und der in dieser historischen Episode, die sich im 14. Jahrhundert zwischen Portugal und England abspielte, die Hauptrolle spielte. Und hier errichtete General Beresford 1809 ein Truppenhauptquartier, als er als Verbündeter von Portugal gegen die Invasion der napoleonischen Truppen kämpfte. Fünf Jahre später wurde Beresford zum Dank der Titel ?erster Graf von Trancoso? verliehen.

Am 29. Mai gedenkt man der Schlacht von São Marcos (1385), die der Schlacht von Aljubarrota vorausging, in der König João I. im Kampf gegen Kastilien einen großen Sieg errang und damit die Unabhängigkeit Portugals besiegelte. An diesem Tag werden auf der Hochebene von São Marcos, wo die Schlacht wütete, Brot und Orangen an die Kinder verteilt. Diese Tradition geht zurück auf den portugiesischen Ausdruck ?ficar a pão e laranjas? (wörtlich übersetzt ?nur noch Brot und Orangen haben?), was soviel bedeutet wie ins Elend geraten und den Zustand beschreibt, in dem sich laut Überlieferung das kastilische Heer befand, nachdem es von den Portugiesen so vernichtend geschlagen worden war.


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