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Arouca Geopark

Geoparque de Arouca
Ort: Arouca
Foto: Associação Geoparque Arouca
Foto: Associação Geoparque Arouca

Nicht versäumen
  • die 10 geotouristisch interessanten Wanderwege ablaufen: PR1, PR4, PR5, PR6, PR7, PR8, PR9, PR13, PR14 und PR15
  • das Gebirge Serra da Freita mit seltenen, zum Teil von Ausrottung bedrohten Spezies an Fauna und Flora kennenlernen
  • Arouquesa-Kalbfleisch mit DOP-Klassifizierung (geschützter Herkunftsbezeichnung) genießen
  • regionale Süßwaren aus dem Kloster Mosteiro de Arouca probieren
  • den merkwürdigen romanischen Glockenturm der Kirche Igreja de Urrô kennenlernen

Ein Geopark ist ein Park mit einem geologischen Erbe von außergewöhnlicher Bedeutung, der als solcher vom Europäischen Geopark-Netzwerk und vom Globalen Netzwerk der Unesco-Geoparks anerkannt wurde. Sein Ziel ist der Erhalt der geologischen Gegebenheiten, Erziehung zu einer nachhaltigen Entwicklung und Tourismus.

Im Geopark Arouca, der 2009 von der Unesco anerkannt wurde, stehen die Pedras Parideiras („gebärende“ Steine) von Castanheira, die Trilobites Gigantes (Riesentrilobiten) von Canelas und die Iconofósseis von Vale do Paiva (Ichnofossilien) besonders im Blickfeld. Aber die Inventar-Liste nennt insgesamt 41 Geofundorte, das heißt, Orte von geologischem Interesse, die unter wissenschaftlichem, didaktischem und touristischem Gesichtspunkt wegen ihrer Einzigartigkeit und ihrem Wert hervorgehoben werden. Dieses wahre geologische Museum unter freiem Himmel mit einer Fläche von 328 Quadratkilometern ist von den Gebirgen Serra da Freita, Montemuro und Arada umgeben und wird von mehreren Flüssen durchströmt, die ausgezeichnete Bedingungen für verschiedene Aktivitäten wie Canyoning, Kanufahren, Kajakfahren und Felsklettern (25 Wege in 3 Zonen der Serra da Freita) bieten. Und bei den Stromschnellen des Flusses Paiva finden wir einige der besten Orte in Portugal für Rafting und Kajak-Rafting.

Damit man diese Landschaften in ihrer Gänze genießen kann, hat der Geopark ein Netz von 14 Wanderwegen festgelegt, 13 davon kurze Touren (PR), einer eine große Tour (GR), die alle entsprechend ausgeschildert sind. Vierzehn der Geofundorte liegen an zehn dieser Strecken.

Im Centro de Interpretação Geológica (Geologie-Erklärungszentrum) von Canelas, das an der Tour PR9 liegt (Schiefer-Route), gibt es eine Sammlung von Riesentrilobiten-Fossilien. Diese etwa 465 Millionen Jahre alten Meerestiere sind international bekannt, da sie die größten Trilobiten-Exemplare der Welt sind.

Auf der Tour PR15 (Reise in die Vorgeschichte) liegt in der Nähe des Dorfs Castanheira in der Serra da Freita ein anderer Geofundort, der im Land einzigartig und auf der ganzen Welt äußerst selten ist. Es handelt sich um Granitfelsen mit verkrusteten Scheiben, die sich durch Erosion vom Muttergestein lösen, weshalb sie als Pedras Parideiras („gebärende“ Steine) bekannt sind. In diesem Gebirge finden wir neben einer großen Vielfalt an Flora und Fauna auch den Geofundort Frecha da Mizarela mit einem Wasserfall, an dem der Fluss Rio Caima aus einer Höhe von etwa 75 Metern hinabstürzt. Nicht weit entfernt liegt der Geofundort Pedras Boroas do Junqueiro, zwei Granitblöcke, die an boroas oder broas (Maisbrote) erinnern.

Da die Hälfte des Gebiets vom Netzwerk Natura 2000 klassifiziert wurde, ist der ganze Geopark mit seinen Flussstränden und sehenswerten traditionellen Dörfern ein ausgezeichneter Ort für Natur-Tourismus. Zum Beispiel die Dörfer Castanheira oder Cabaços auf der Tour PR15 (Serra da Freita); und Janarde oder Meitriz mit Stränden wie Paradinha am Fluss Paiva auf der Tour PR5. Wir haben aber auch die Möglichkeit, historisch-künstlerische Orte zu entdecken, die einen Besuch verdienen. In Arouca lohnt es sich, das Kloster Mosteiro und das dort eingerichtete Museu de Arte Sacra (Museum für Sakralkunst) oder die Misericórdia-Kapelle zu besichtigen. Und acht Kilometer von Arouca entfernt haben wir den Geofundort mit seinem Panorâmica da Senhora da Mó, der seinen Namen dem weiten Rundblick verdankt, den er über die Täler und Berge seiner Umgebung bietet, wo sich die kleine Kapelle Senhora da Mó befindet.

Es muss noch erwähnt werden, dass dieses Gebiet auch von alten Wolfram-Minen durchzogen ist, die ebenfalls Geofundorte sind: Von der Tour PR8 (Route des schwarzen Goldes) oder von einem Aussichtspunkt aus kann man die Eingänge zu heimlich ausgebeuteten Minen im Gebiet von Pena Amarela erkennen; auf der Tour PR6 liegen die alten Minen Minas do Rio de Frades, wo man noch heute etwa 400 Meter in den Stollen von Vale da Cerdeira hineingehen kann; und beim Dorf Regoufe liegt der Bergwerkskomplex von Poça da Cadela.


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